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Das Frettchen ist ein domestiziertes Raubtier, sowie Hunde und Katzen. Sie wurden anfangs wie die Katzen zum Vertreiben von Nahrungskonkurrenten (Ratten, Mäuse...) eingesetzt. Schnell wurde ihre Fähigkeit durch schmale, enge Bauten zu kriechen entdeckt. Heutzutage werden die Frettchen aber häufiger als Haustiere, anstatt als Jagdhelfer, gehalten.
Seit wann die Tiere domestiziert wurden ist ungenau. Es gibt keine genauen Angaben hierzu. In manchen Büchern st eht, dass die Frettchen noch vor den Katzen in Ägypten gegen Mäuse und Ratten gehalten wurden, also vor ca. 5000 Jahren. Auch die Griechen (450 v.Chr) kannten die Frett- chen, wenn gleich sie keine hat- ten. Die Römer setzten sie 69 v. Chr. zur Kanninchenjagd in Nord- afrika ein und auch Dschingis Khan (1221) soll mit ihnen gejagt haben. Erste Erwähnung in Deutschland fanden die Tiere im 16 Jahrhundert. Dort schrieb Petrus de Crescentus erstmals im Buch "New Felde und Ackerbaw" über die Kaninchenjagd mit Frettchen.
Die genaue Herkunft und Abstam- mung ist jedoch nicht genau be- kannt. Sicher ist, dass es vom Iltis abstammt. Doch von wel- chem? Hier gibt es viele Theorien, die wir hier nicht aufzählen werden...
“Waldiltis”
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Frettchen unterscheiden sich von ihren "Urahnen" jedoch erheblich. Sie haben ein kleineres Gehirn, kleineres Herz, Leber, Niere und Nebennierenrinde. Dadurch sind sie weniger temperamentvoll, leistungsstark und gewandt. Dies bedeutet aber auch, das Frettchen sich in freier Natur nicht selbst zurechtfinden und immer auf den Menschen angewiesen sind.
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